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Fakten und Argumente

Wir haben Ihnen kurz und knapp unsere Positionen zusammengefasst, sodass sie schnell einen Überblick bekommen.


Keine zweite Geschäftsstelle in Nordbayern: 

Stärkung der Präsenz vor Ort – unbedingt JA, Schaffung neuer Strukturen, eventuell von Doppelstrukturen –NEIN. 

Wir stehen für eine verstärkte personelle Unterstützung der Kreisgruppen, Vereine und Mitglieder auf der Fläche durch geschultes Fachpersonal zu allen Themen, die für die Ausübung der Jagd und das Wohl des Wildes wichtig sind. Moderne Arbeitsmethoden, digitaler Austausch, kreative Arbeitszeitmodelle und Homeoffice machen sehr viel möglich. 

Keine Team-Wahl beim Landesjägertag: 

Beim nächsten Landesjägertag wird jede einzelne Position separat gewählt. Es gibt keine Blockwahl und jede Wahl wird einzeln abgeschlossen. 

In der Jagd in Bayern stellen sich die bisher bekannten Kandidaten einzeln für jeden Posten im Präsidium vor. In der Sitzung in Lindau können noch Kandidaten vorgeschlagen werden. Nach unserer Auffassung ist es einzig und allein das Votum der Delegierten, das über die Zusammensetzung nach der Wahl entscheiden soll. Daher gibt es von unserer Seite keine derartigen Aussagen. Es liegt an dem neuen Präsidenten aus den Gewählten dann eine Mannschaft zu formen.

BJV macht sich stark für engen Schulterschluss mit den Grundeigentümern 

Thomas Schreder möchte Landwirtschaft und Grundeigentum verstärkt mit ins Boot holen. „Waldbauern, Landwirte, Grundbesitzer und wir Jäger haben alle eines gemeinsam: Wir nutzen unsere Kulturlandschaft nachhaltig und kümmern uns um die Lebensgemeinschaften in Wald und Feld. Diese gleichen Interessen werden wir zusammenführen und Schnittmengen finden, die unsere Gemeinsamkeiten herausstellen und nicht unsere Unterschiede.“ Deshalb werden die ersten Gespräche nach der Wahl mit den Vertretern der nachhaltigen Nutzer stattfinden, um unser Gemeinsamkeiten herauszustellen. 

erstellt am 2. März 2020

Das Präsidium der Kreisgruppen

Wir werden das „Präsidium der Kreisgruppen“. Keine uWaldbauern, Landwirte, Grundbesitzer und wir Jäger haben alle eines gemeinsam: Wir nutzen unsere Kulturlandschaft nachhaltig und kümmern uns um die Lebensgemeinschaften in Wald und Feld. Diese gleichen Interessen werden wir zusammenführen und Schnittmengen finden, die unsere Gemeinsamkeiten herausstellen und nicht unsere Unterschiede.nnötigen Strukturen, sondern direkte und konkrete Unterstützung vor Ort für unsere Mitgliedsvereine und deren Mitglieder. Um die Anliegen aller besser verstehen zu können werde ich, sollte ich gewählt werden, im ersten Jahr alle Kreisgruppen, die mich einladen besuchen und mir die Anliegen vor Ort anhören und zur Lösung mit in den BJV nehmen.“                                                                                 erstellt am 6. März 2020

Respekt vor unseren heimischen Wildarten

Nicht umsonst haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, "Anwalt des Wildes" zu sein. Deshalb wird dies der Kompass für unser Tun im Verband sein. Wir wollen künftig vermehrt auf Missstände aufmerksam machen und Änderungen konsequent einfordern. Dazu gehört für uns auch, dass wir (als BJV) die Wertschätzung für das Wild durch Infokampagnen und Veranstaltungen steigern. Wir wollen die Umweltbildung stärken, damit auch hier der Respekt vor unserem Wild nachhaltig gestärkt wird. Denn wir wollen nicht, dass Wild zu einem Schädling verkommt. 

Akzeptanz für Wild und Jagd steigern

Als Präsidium möchten wir mit gezielten Maßnahmen die Akzeptanz für Wild und Jagd steigern. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit sorgen wir für mehr Verständnis auch in der breiten Öffentlichkeit. Für diese möchten wir die bayerischen Reviere öffnen und allen Interessierten Zutritt gewähren. Über die mediale Berichterstattung in Print, Radio und TV werden wir die Sicht der Jäger emotionaler nach außen tragen. Wir wollen unsere Mitglieder hierfür sensibilisieren und so die Außenwirkung und das Ansehen der Jagd stärken. Jede Jägerin, jeder Jäger prägt das Bild der Jagd - an jedem Tag.  

Partnerschaftliche Zusammenarbeit auch bei Eigenständigkeit des BJV

Im Team sind wir stark! Wir wollen das Zusammenarbeiten fördern. Und zwar nicht nur in einem engagierten Präsidium, sondern auch in der Arbeit mit Schnittstellenpartnern. Wir als eigenständiger Verband unsere Kreisgruppen unterstützen und vertreten. Wir wollen aber auch die Zusammenarbeit mit den anderen Landesjagdverbänden und dem Deutschen Jagdverband stärken. Wir arbeiten an gemeinsamen Themen, wie den Erhalt des Revierjagdsystems, der Beibehaltung der Mindestpachtzeit und der Bewahrung von Ethik und Waidgerechtigkeit. Wir machen uns stark für den Erhalt des Artenkatalogs der jagdbaren Wildtierarten. Und weil wir auf Augenhöhe partnerschaftliche Gespräche führen können, wollen wir auch weiterhin an gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit für Jagd und Wild festhalten.

Die Jugend ist unsere Zukunft

In der Jagd, wie im richtigen Leben ist die Jugend unsere Zukunft. Deshalb wollen wir, dass die „Jungen Jäger“ in das Präsidium kooptiert werden. Damit besteht die Möglichkeit, Ideen einzubringen und natürlich im Umkehrschluss auch Themen aus dem Präsidium direkt an die „Jungen Jäger“ weitergeben.

Wissenschaftlich fundiertes und jagdpolitisch geerdetes Fachwissen. 

Wir werden im Präsidium dafür verantwortlich zeichnen, dass die Jäger noch mehr fachliche Informationsmöglichkeiten bekommen. So wollen wir künftig  in regelmäßigen Fachsymposien zu jagdlichen Themen informieren, z.B. zur ASP, zum Wolf oder zum Vegetationsgutachten. Wichtig ist uns dabei, dass solche Veranstaltungen künftig in allen Regionen Bayerns stattfinden, um so die Teilnahme zu erleichtern. Wir wollen künftig den Schulterschluss zwischen BJV und Wissenschaft weiter fördern. Dies wird in Form von Gesprächen und Projekten, aber auch durch die Vergabe von Themen zu Master- und Bachelor-Arbeiten geschehen.

Pflege der Jagdkultur

Unsere Traditionen, unsere Jagdkultur und natürlich die jagdliche Ethik sind für uns die Grundpfeiler des BJV. Deshalb wollen wir an ihnen festhalten und sie wieder mehr in den Fokus rücken. Denn Kultur schafft Werte und gibt Halt. Kultur macht (also) die Jagd zu einem Stück Heimat. Deshalb hat die Förderung der Jagdkultur künftig eine hohe Priorität. Der Jagdkulturatlas Bayern, das Deutsche  Jagd- und Fischereimuseum in München und die Anerkennung der Jagd als UNESCO Weltkulturerbe zeigen das deutlich.

BJV – souverän aber bescheiden Auftreten.

Wir brauchen keine großen Inszenierungen, sondern vielfältige Veranstaltungen in allen Teilen unseres Freistaats. Das wollen wir künftig noch mehr forcieren. Es wird künftig weniger um „die Show“ gehen, sondern mehr um das fachliche know how.

Wir wollen schlanke und moderne Verbandsstrukturen

Wir wollen die Verbandsführung des Bayerischen Jagdverbands künftig nicht mehr auf eine Person fokussieren. Wir setzen auf flache Entscheidungsstrukturen und die Stärkung der Verantwortung der Hauptamtlichen durch eine effektive Personalführung. Generell wollen wir künftig die Ressourcen und zeitgemäße Möglichkeiten besser nutzen, das heißt ganz gezielt die Verbandsarbeit digitalisieren und modernisieren.

Wildland Stiftung Bayern

Der BJV ist ein Naturschutzverband, dies soll künftig deutlicher nach außen kommuniziert werden. Dazu wollen wir den Verband noch stärker mit der Wildland Stiftung Bayern vernetzen. Gerade im Bereich der Umweltbildung können wir hier unsere Stärken ausbauen.

BJV digital

Auch im Mitglieder - Service ergeben sich zunehmend Möglichkeiten, die Digitalisierung voran zu treiben und das Angebot mitgliederorientiert auszubauen. BJV digital ist dazu ein wichtiger Baustein, den wir weiter ausbauen und besser nutzen wollen. Dieser bietet von der digitalen Streckenliste bis zur Schwarzwildbejagung einen echten Mehrwert für unsere Mitglieder. Die Wichtigkeit liegt für uns auf der Hand. Ein zeitgemäßer Jagdverband braucht moderne Technik und Kompetenz im Bereich Natur. 

Schaffung und Pflege eine Kompetenz-Katasters

Experten für die vielfältigen Themen des Bayerischen Jagdverbandes finden wir unter unseren Mitgliedern. Dieses Wissen und die Expertise der Jägerinnen und Jäger wollen wir vermehrt in die Verbandsarbeit einbinden und zugänglich machen. So können in den Kreisgruppen oder für Veranstaltungen in verschiedenen Regionen leichter Referenten und Experten gefunden werden.

Transparent und nachvollziehbar

Für die Arbeit im Präsidium habe wir uns Gedanken zu unserem Wertekompass gemacht, der weiterhin unser Handeln bestimmen wird. Wir werden ehrlich bleiben, auch wenn es nicht immer opportun ist. Wir werden die Positionierung zu überregionalen Themen mit der Basis abstimmen, sodass wir ein Meinungsbild der bayerischen Jägerinnen und Jäger haben. Nach der abgeschlossenen Meinungsfindung im BJV intern, werden wir unsere Standpunkte verteidigen und nach außen vertreten. Auf eines sollen sich unsere Jägerinnen und Jäger verlassen können: Freundlichkeit und Verbindlichkeit im Umgang mit einander und immer das Ziel vor Augen: Für Wild, Jagd und Natur in Bayern!